Einführung
Der Duft von geschmolzener Butter, karamellisiertem Zucker und einem Hauch Vanille liegt in der Luft – es ist Kaiserschmarrn-Zeit. Kaum ein anderes Gericht verkörpert die alpenländische Gemütlichkeit, das Flair eines Tiroler Landgasthofes und die kulinarische Seele der österreichischen Küche so sehr wie Kaiserschmarrn. Diese flaumige, zerzupfte Süßspeise ist nicht einfach nur ein Dessert – in vielen Haushalten und Wirtshäusern wird sie als vollwertiges Hauptgericht serviert. Und das zu Recht!
Der Name allein lässt Bilder entstehen: Hüttenromantik, Holztische, knarrende Dielenböden und ein dampfendes Pfannengericht, das direkt aus der Eisenpfanne serviert wird. Der Kaiserschmarrn gehört zur österreichischen Identität wie die Berge zum Alpenpanorama. Er ist fester Bestandteil der Hüttenküche in Tirol, Vorarlberg und Süddeutschland – und wird in jedem Landgasthof mit Liebe, Butter und oft einem Hauch Geheimzutat zubereitet.
