Wenn du auf der Suche nach einem herzhaften Gericht bist, das garantiert alle am Tisch glücklich macht, dann ist dieser Jägertopf mit 2 kg Schnitzelfleisch genau das Richtige. Ob Schwein oder Pute – das zarte Fleisch in Kombination mit würzigen Champignons, deftigen Speckwürfeln und einer cremigen Sauce ergibt ein rustikales Familienessen, das auch als Partytopf oder Festtagsgericht bestens geeignet ist. Die Zubereitung ist einfach, das Ergebnis absolut köstlich – perfekt für größere Runden oder zum Vorkochen.
Zutaten für 6–8 Portionen
- 2 kg Schnitzelfleisch (Schwein oder Pute), in Streifen oder Würfel geschnitten
- 2 große Zwiebeln
- 2 Knoblauchzehen
- 500 g frische Champignons
- 150 g Speckwürfel
- 2 EL Mehl
- 500 ml Gemüse- oder Fleischbrühe
- 200 ml Sahne
- 2 EL Tomatenmark
- 2 TL Paprikapulver (edelsüß)
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- 2 EL Öl zum Anbraten
- Frische Petersilie zum Garnieren
Schritt-für-Schritt-Zubereitung
Vorbereitung der Zutaten
- Schnitzelfleisch in mundgerechte Stücke schneiden und ggf. trocken tupfen.
- Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Halbringe schneiden.
- Knoblauch schälen und fein hacken oder pressen.
- Champignons gründlich putzen und in Scheiben schneiden.
- Speckwürfel bereitlegen.
Fleisch anbraten
- In einem großen Bräter oder einer tiefen Pfanne das Öl erhitzen.
- Das Fleisch portionsweise anbraten, bis es rundum schön gebräunt ist. Nicht alles auf einmal hineingeben, damit es nicht im eigenen Saft kocht.
- Gebratenes Fleisch aus dem Topf nehmen und beiseitestellen.
Speck, Zwiebeln und Pilze anrösten
- Im verbliebenen Bratfett die Speckwürfel knusprig anbraten.
- Zwiebeln und Knoblauch hinzufügen und glasig dünsten.
- Danach die Champignons dazugeben und unter gelegentlichem Rühren anbraten, bis sie leicht gebräunt sind und Wasser verloren haben.
Mehl anschwitzen und Tomatenmark einrühren
- Mehl über die Pilz-Zwiebel-Mischung streuen und unter Rühren anschwitzen – das sorgt später für die Bindung der Sauce.
- Tomatenmark unterrühren und kurz mitrösten – das gibt der Sauce eine schöne Tiefe.
Brühe und Sahne einrühren
- Brühe nach und nach zugießen und gut umrühren, damit keine Klümpchen entstehen.
- Sahne dazugeben und alles zu einer gleichmäßigen, sämigen Sauce verrühren.
- Paprikapulver einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Fleisch wieder zugeben und schmoren
- Das angebratene Fleisch samt Fleischsaft zurück in die Pfanne oder den Bräter geben.
- Alles gut vermengen, Hitze reduzieren und den Jägertopf bei mittlerer Hitze ca. 25–30 Minuten schmoren lassen, bis das Fleisch zart ist und die Aromen sich gut verbunden haben.
Servieren
- Kurz vor dem Servieren mit frisch gehackter Petersilie bestreuen.
- Heiß servieren – ideal mit Beilagen wie Spätzle, Kartoffeln, Reis oder Baguette.
Tipps für einen besonders gelungenen Jägertopf
- Fleischwahl: Schweineschnitzel bringt mehr Röstaromen, während Putenfleisch besonders zart bleibt – du kannst auch beides mischen.
- Für mehr Würze: Ein Schuss Rotwein oder ein Löffel Senf gibt der Sauce mehr Tiefe.
- Vegan abwandeln: Statt Fleisch einfach Soja-Geschnetzeltes oder Pilzmix verwenden, Sahne durch pflanzliche Alternativen ersetzen.
- Vorkochen lohnt sich: Der Jägertopf schmeckt am nächsten Tag fast noch besser – perfekt zum Vorbereiten für Gäste oder als Meal Prep.
- Pilzvariationen: Neben Champignons passen auch Pfifferlinge oder braune Kräuterseitlinge hervorragend dazu.
- Saucenverfeinerung: Wer es besonders cremig mag, kann am Ende ein Stück Butter oder Frischkäse einrühren.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den Jägertopf einfrieren?
Ja, der Jägertopf lässt sich sehr gut einfrieren. Am besten portionsweise abfüllen und vollständig abkühlen lassen. Beim Auftauen langsam erhitzen und ggf. etwas Brühe oder Sahne ergänzen.
Wie lange ist der Jägertopf haltbar?
Im Kühlschrank hält sich der fertige Jägertopf 3 bis 4 Tage. Wichtig: luftdicht verschließen und gut durchkühlen lassen.
Kann man den Jägertopf auch im Ofen garen?
Ja, nach dem Anbraten kann der komplette Topf mit Deckel bei 160 °C (Ober-/Unterhitze) für ca. 30–40 Minuten in den Backofen gestellt werden. Das sorgt für besonders zartes Fleisch.
