Wenn es ein Gebäck gibt, das Generationen verbindet, dann ist es wohl der klassische Apfelkuchen vom Blech nach Großmutters Rezept. Einfach, aber raffiniert. Süß, aber nicht überladen. Und vor allem: Ein Stück Kindheit pur. Dieser Blechkuchen ist schnell gemacht, herrlich saftig und durch die geriebenen Äpfel unglaublich aromatisch.
Mit diesem Rezept gelingt dir ein unwiderstehlicher Apfelkuchen, der auf jeder Kaffeetafel der Star ist. Egal ob für Gäste, den Sonntagskaffee oder einfach für die Seele – dieser Kuchen hat echten Suchtfaktor.
Zutatenliste
Für den Mürbeteig
- 320 g Mehl (Type 405 oder 550)
- 120 g Puderzucker
- 220 g Margarine (weich)
- 2 Eigelbe
- 1 Päckchen Backpulver
Für den Belag
- 1 kg Äpfel (gerieben, z. B. Elstar oder Boskoop)
- 120 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- Zimt nach Geschmack (ca. 1 TL)
Zum Bestäuben
- Etwas Puderzucker
- Optional: etwas Vanillezucker
Schritt-für-Schritt-Zubereitung
Mürbeteig zubereiten
- Mehl und Backpulver in einer großen Schüssel vermischen.
- Puderzucker hinzugeben und alles gut vermengen.
- Margarine in Stücken sowie die Eigelbe dazugeben.
- Mit den Händen oder Knethaken zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
- Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und ca. 30 Minuten kalt stellen.
Apfelfüllung vorbereiten
- Äpfel schälen, entkernen und grob reiben.
- Geriebene Äpfel in eine Schüssel geben.
- Zucker, Vanillezucker und Zimt dazugeben und alles gut vermengen.
- Wer mag, kann die Apfelmasse kurz ziehen lassen – das intensiviert den Geschmack.
Kuchen zusammensetzen
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen.
- Ein Backblech (ca. 30×40 cm) mit Backpapier auslegen oder einfetten.
- Den Teig gleichmäßig auf dem Blech ausrollen oder mit den Händen verteilen. Dabei einen kleinen Rand formen.
- Die Apfelmasse gleichmäßig auf dem Teig verteilen und glatt streichen.
- Nach Belieben nochmals mit etwas Zimt bestreuen.
Backen
- Im vorgeheizten Ofen etwa 30–40 Minuten backen, bis der Rand goldbraun ist und der Apfelbelag duftet.
Abkühlen und Bestäuben
- Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.
- Vor dem Servieren mit Puderzucker – eventuell gemischt mit Vanillezucker – bestäuben.
Serviervorschläge
- Noch lauwarm mit einer Kugel Vanilleeis oder einem Klecks geschlagener Sahne servieren.
- Auch hervorragend zum Mitnehmen für Picknicks, Geburtstage oder zum Einfrieren geeignet.
Tipps für den perfekten Apfelkuchen
- Apfelsorten: Verwende möglichst säuerliche Sorten wie Boskoop oder Elstar. Sie sorgen für ein gutes Süße-Säure-Verhältnis.
- Teig statt Margarine mit Butter: Für einen noch volleren Geschmack kannst du Margarine durch Butter ersetzen.
- Saftige Füllung: Wer es besonders saftig mag, gibt etwas Zitronensaft und einen Schuss Apfelsaft zur Apfelmasse.
- Knusper-Topping: Für ein besonderes Finish kannst du gehackte Mandeln oder Haferflocken mit Zucker und Butter mischen und über die Äpfel streuen.
- Variationen: Rosinen oder gehackte Walnüsse lassen sich hervorragend unter die Apfelmasse heben.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Wie lange hält sich der Apfelkuchen?
Gut abgedeckt im Kühlschrank bleibt der Kuchen etwa 3–4 Tage frisch. Am besten schmeckt er am zweiten Tag, wenn die Aromen gut durchgezogen sind.
Kann ich den Kuchen einfrieren?
Ja, der Apfelkuchen lässt sich wunderbar einfrieren. Am besten in Stücke schneiden, in Gefrierbeutel verpacken und bei Raumtemperatur auftauen lassen.
