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Nur 2 Minuten Zubereitung: Käsekuchen ohne Boden mit Suchtfaktor 100!

Ein Käsekuchen ist für viele der Inbegriff von Komfort und Genuss. Die cremige Textur, der feine Vanilleduft und der süß-säuerliche Geschmack machen ihn zu einem Lieblingsdessert für Jung und Alt. Doch nicht immer hat man Lust oder Zeit, einen klassischen Käsekuchen mit Mürbeteigboden vorzubereiten. Hier kommt dieser Käsekuchen ohne Boden ins Spiel: blitzschnell gemacht, mit minimalem Aufwand, aber maximalem Geschmack.

Dieses Rezept ist nicht nur schnell, sondern auch verlässlich. Es gelingt selbst Backanfängern, und das Ergebnis ist immer ein cremiger, fluffiger Kuchen, der jeden begeistert – ob beim Familienkaffee, als Dessert nach einem Festessen oder als spontaner „Seelentröster“.

Warum Käsekuchen ohne Boden?

Ein Käsekuchen ohne Boden hat gleich mehrere Vorteile:

  • Schnelligkeit: Keine Teigzubereitung, kein Ausrollen, keine Ruhezeiten – einfach alle Zutaten mischen, backen und genießen.
  • Konsistenz: Der Kuchen wird rundum gleichmäßig cremig, ohne die Trennung von Boden und Füllung.
  • Vielfältigkeit: Du kannst den Geschmack durch Früchte, Aromen oder Toppings leicht variieren.

Zutaten für einen cremigen Käsekuchen ohne Boden

Für eine Springform mit etwa 26 cm Durchmesser benötigst du:

  • 900 g Doppelrahmfrischkäse – Zimmertemperatur, damit er sich gut verarbeiten lässt
  • 500 g Schlagsahne – sorgt für eine luftige, cremige Konsistenz
  • 6 Eier – am besten ebenfalls zimmerwarm
  • 250 g Zucker – feiner Backzucker löst sich besser
  • Mark einer Vanilleschote – für ein intensives Aroma
  • 90 g Speisestärke – bindet die Masse perfekt
  • Saft einer Zitrone – bringt eine feine Frische in den Geschmack

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Vorbereitung

  1. Backofen vorheizen
    Heize den Ofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vor. Stelle den Rost auf die mittlere Schiene.
  2. Form vorbereiten
    Fette eine Springform leicht mit Butter ein und lege den Boden mit Backpapier aus. Das verhindert Ankleben und erleichtert das Herauslösen.

Käsekuchenmasse herstellen

  1. Frischkäse cremig rühren
    Gib den Doppelrahmfrischkäse in eine große Rührschüssel. Verwende ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine, um ihn bei mittlerer Geschwindigkeit glatt zu rühren.
  2. Zucker und Vanille hinzufügen
    Streue den Zucker und das Vanillemark ein. Rühre weiter, bis die Masse homogen und leicht fluffig ist.
  3. Eier einzeln unterrühren
    Gib die Eier nacheinander dazu und rühre jedes Ei gut ein, bevor du das nächste hinzufügst. So bleibt die Masse stabil.
  4. Speisestärke und Zitronensaft einarbeiten
    Siebe die Speisestärke über die Masse, um Klümpchen zu vermeiden, und füge den Zitronensaft hinzu. Kurz, aber gründlich verrühren.
  5. Sahne steif schlagen und unterheben
    Schlage die Schlagsahne separat steif und hebe sie dann vorsichtig unter die Frischkäsemasse. So bleibt die Füllung schön luftig.

Backen

  1. Masse einfüllen
    Gieße die fertige Käsekuchenmasse in die vorbereitete Springform und streiche die Oberfläche glatt.
  2. Backen
    Backe den Kuchen für etwa 60–70 Minuten. Er sollte an den Rändern leicht fest sein, in der Mitte aber noch leicht wackeln.
  3. Abkühlen lassen
    Lasse den Kuchen bei leicht geöffneter Ofentür 15 Minuten im ausgeschalteten Ofen stehen, damit er langsam abkühlt und keine Risse bekommt.
  4. Kühlen
    Stelle ihn danach mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank, bevor du ihn anschneidest.

Serviervorschläge

  • Klassisch: Einfach pur genießen – cremig, mild und vollmundig.
  • Mit Fruchtspiegel: Erdbeer-, Himbeer- oder Mangopüree passen perfekt zur Frische des Zitronensafts im Kuchen.
  • Mit Karamellsauce: Für extra Süße und einen Hauch von Luxus.
  • Winterlich: Mit Zimt, Spekulatiusbröseln oder Apfelkompott servieren.

Tipps für den perfekten Käsekuchen ohne Boden

  1. Zimmertemperatur der Zutaten
    Kalte Zutaten können Klümpchen verursachen. Plane daher ein, alles etwa 30 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank zu nehmen.
  2. Nicht zu lange rühren
    Sobald die Zutaten vermischt sind, solltest du die Masse nicht mehr unnötig schlagen. Das verhindert Luftblasen, die beim Backen unschöne Risse verursachen können.
  3. Wasserbad-Methode
    Wenn du einen besonders saftigen Käsekuchen möchtest, kannst du die Springform in eine größere Form stellen, diese mit heißem Wasser füllen und den Kuchen im Wasserbad backen.
  4. Langsam abkühlen lassen
    Große Temperatursprünge führen oft zu Rissen. Daher den Kuchen im Ofen bei geöffneter Tür etwas stehen lassen.
  5. Aromavariationen
    • Mit Zitronenabrieb für eine fruchtige Note
    • Mit Tonkabohne oder Orangenaroma für besondere Nuancen
    • Mit Schokodrops oder Mohn für Abwechslung

Lagerung und Haltbarkeit

  • Im Kühlschrank: Luftdicht verpackt hält sich der Kuchen 4–5 Tage frisch.
  • Einfrieren: In Stücke schneiden, einzeln in Folie wickeln und bis zu 2 Monate einfrieren. Vor dem Servieren langsam im Kühlschrank auftauen lassen.

FAQs – Häufig gestellte Fragen

Kann ich Frischkäse durch Quark ersetzen?
Ja, aber der Kuchen wird etwas lockerer und weniger cremig. Verwende Magerquark oder Sahnequark und reduziere leicht die Sahnemenge.

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