Wer die DDR-Zeit erlebt hat, erinnert sich bestimmt noch an den unverwechselbaren Duft und Geschmack der traditionellen Brötchen aus der Bäckerei. Außen goldbraun und knusprig, innen weich, luftig und leicht feucht – so liebte man sie damals. Diese Brötchen waren keine Luxusware, sondern einfache, ehrliche Backkunst. Mit ein paar Zutaten, handwerklichem Können und viel Geduld entstand ein Brotgebäck, das bis heute Kultstatus hat.
Das Beste daran: Auch ohne Bäckerei kannst du dir diesen Kindheitsklassiker nach Hause holen. Mit diesem Rezept gelingt es dir, DDR-Brötchen selbst zu backen – ohne Fertigmischung, sondern ganz traditionell, so wie früher.
Zutaten für 10–12 DDR-Brötchen
Für ein authentisches Ergebnis benötigst du nur wenige, einfache Zutaten:
- 500 g Weizenmehl (Type 550, alternativ Type 405 möglich)
- 1 Würfel frische Hefe (42 g) oder 2 Päckchen Trockenhefe
- 250 ml lauwarmes Wasser
- 100 ml lauwarme Milch
- 1 TL Zucker
- 1 TL Salz
- 2 EL Sonnenblumenöl (oder Rapsöl)
- 1 Ei (zum Bestreichen für die goldbraune Kruste)
Schritt-für-Schritt Zubereitung
Vorteig ansetzen
Löse die Hefe zusammen mit dem Zucker in der lauwarmen Milch und dem Wasser auf. Lasse die Mischung für etwa 10 Minuten stehen, bis sich Blasen bilden. Das zeigt, dass die Hefe aktiv geworden ist.
