hitcounter

Buttermilch-Kokos-Kuchen ..wie ein fluffiger Kurzurlaub auf einer tropischen Insel

Dieser Blechkuchen ist der Inbegriff von „schnell, saftig, Sonnenschein“: ein luftiger Buttermilchteig, obenauf eine goldene Kokos-Zucker-Schicht, die im Ofen knusprig bäckt und anschließend mit zarter Sahne übergossen wird. Das Ergebnis: außen leicht karamellig, innen wolkenweich und saftig – ein Kuchen, der beim ersten Biss nach Urlaub schmeckt. Perfekt für Kindergeburtstage, Büro-Runden, Gartenpartys oder einfach für den Sonntagskaffee zu Hause.

Das Schöne: Du brauchst keine Waage, denn hier wird mit Tassen gearbeitet. Eine „Tasse“ entspricht 200 ml. Damit gelingt der Kuchen überall – im Ferienhaus, beim Camping oder wenn die Küchenwaage streikt. Unten findest du die klare Schritt-für-Schritt-Anleitung, viele Variationsideen und am Ende praxistaugliche Tipps und FAQs.

Zutaten & Mengen (für 1 Blech à ca. 30 × 40 cm)

Maßeinheit: 1 Tasse = 200 ml

Für den Teig

  • 3 Eier
  • 2 Tassen Zucker
  • 2 Tassen Buttermilch
  • 4 Tassen Mehl
  • 1 ½ Päckchen Backpulver

Für den Belag

  • 2 Tassen Kokosraspeln
  • 1 Tasse Zucker
  • 2 Becher Schlagsahne (à 200 ml, insgesamt 400 ml)

Optional, aber empfehlenswert

  • 1 Prise Salz (hebt die Süße, macht den Teig runder)
  • 1–2 TL Vanilleextrakt oder Abrieb 1 Bio-Zitrone (für den Teig)
  • 1–2 EL Kokosflocken grob (für extra Crunch zum Bestreuen)

Ergibt

  • 20–30 Stücke, je nach Schnittgröße

Benötigtes Equipment

  • Backblech (30 × 40 cm) oder hoher Backrahmen
  • Backpapier
  • Große Rührschüssel + Handmixer/Küchenmaschine
  • Kleiner Topf (für die Sahne)
  • Holzstäbchen oder Gabel zum „Anpieksen“

Zubereitung Schritt für Schritt

1. Vorheizen & Form vorbereiten

  • Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen.
  • Backblech mit Backpapier auslegen oder dünn einfetten. Ein Backrahmen sorgt für besonders gleichmäßige Kanten.

2. Teig rühren – locker, aber stabil

  1. Eier, Zucker (und optional Vanille/Prise Salz) 3–4 Minuten schaumig schlagen, bis die Masse heller und cremig ist. Das sorgt für Volumen.
  2. Buttermilch unterrühren.
  3. Mehl und Backpulver mischen, in zwei Portionen kurz, aber gründlich unterheben. Nur so lange rühren, bis keine Mehlnester mehr sichtbar sind – zu langes Rühren macht Rührteig zäh.
  4. Teig auf das vorbereitete Blech geben und glatt streichen.

3. Kokos-Zucker-Belag aufstreuen

  • Kokosraspeln mit Zucker in einer Schüssel mischen. Gleichmäßig auf dem Teig verteilen.
  • Für einen rustikalen Look einige gröbere Kokosflocken darüberstreuen.

4. Backen bis goldig

  • Blech in den vorgeheizten Ofen schieben und ca. 25–30 Minuten backen.
  • Der Kuchen ist fertig, wenn die Oberfläche goldbraun ist und eine Stäbchenprobe (mittig einstechen) ohne Teigreste herauskommt.

5. Sahne erwärmen & einziehen lassen – das macht’s saftig

  1. Während der Kuchen die letzten 5 Minuten backt, die Schlagsahne in einem Topf sanft erwärmen (nicht kochen!).
  2. Ofen ausschalten, Kuchen herausnehmen.
  3. Die Oberfläche dicht anpieksen (Holzstäbchen oder Gabel).
  4. Die warme Sahne gleichmäßig über den heißen Kuchen gießen. Die Kokos-Zucker-Schicht saugt einen Teil auf, der Rest zieht in den Teig – das ergibt die legendäre Saftigkeit.
  5. Kuchen auf dem Blech komplett abkühlen lassen und anschließend mindestens 60–90 Minuten durchziehen lassen. Je länger, desto saftiger.

6. Servieren

  • In Stücke schneiden. Nach Belieben mit einem Hauch Puderzucker, Limettenabrieb oder gerösteten Kokoschips finishen. Lauwarm ist er sündhaft gut, gut durchgezogen unschlagbar.

Zeit- & Arbeitsplan (auf einen Blick)

  • Vorbereitung: 10 Minuten
  • Rühren & Belegen: 10 Minuten
  • Backen: 25–30 Minuten
  • Sahne einziehen & abkühlen: 60–90 Minuten (hands-off)
  • Gesamt: ca. 1 ¾–2 ¼ Stunden (davon ~20 Minuten aktive Arbeit)

Warum dieser Kuchen so gut funktioniert

  • Buttermilch-Magie: Buttermilch liefert eine angenehme Säure, reagiert mit Backpulver und macht die Krume fluffig – ohne schwer zu werden.
  • Doppelter Genuss obenauf: Kokos + Zucker karamellisieren leicht im Ofen und bilden eine zarte Knusperdecke.
  • Sahne-Soak: Die warme Sahne wird nach dem Backen eingezogen – wie bei „Poke Cakes“. Ergebnis: maximal saftig, aber nicht pappig, solange du die Sahne nicht kochst und gleichmäßig verteilst.
  • Tassenprinzip: Spart Zeit und funktioniert zuverlässig – ideal für große Runden.

Varianten & Kreative Twists

Tropen-Upgrade

  • Ananaswürfel (sehr gut abgetropft) punktuell in den Teig setzen. Bringt Frucht und Saftigkeit – tropische Cheesecake-Vibes ohne Käse.

Zitrusfrische

  • Abrieb von Bio-Zitrone oder -Limette in den Teig, dazu 2 EL Saft. Frisch, leicht, perfekt als Kontrast zur süßen Kokosschicht.

Nussig & Vollkorn

  • Ersetze ½ Tasse Mehl durch gemahlene Mandeln oder Kokosmehl (bei Kokosmehl zusätzlich 2–3 EL Buttermilch zugeben, da es stark bindet).
  • Für ein kernigeres Aroma bis zu 1 Tasse des Mehls durch Weizenmehl 1050 oder Dinkel 630 ersetzen.

Schoko-Kokos

  • 2–3 EL Backkakao in den Teig sieben; optional 80 g Zartbitter-Chunks unterheben. Dann schmeckt’s wie Schoko-Bounty in Blechkuchenform.

Leichter Guss

  • Statt Sahne eine Mischung aus 250 ml Kokosmilch + 150 ml Sahne erwärmen. Intensiviert das Kokosaroma, reduziert tierische Sahne.

Häufige Fehler & schnelle Lösungen

  • Kuchen wird zu dicht: Mehl überdosiert oder Teig zu lange gerührt. Lösung: Mehl exakt abmessen (Tasse locker füllen, mit Messerrücken abstreichen) und nur kurz unterziehen.
  • Oben wird zu dunkel: Mittlere Schiene nutzen; bei Bedarf die letzten 5 Minuten locker mit Alufolie abdecken.
  • Sahne schwimmt oben: Kuchen nicht angepikst oder Sahne zu kalt/zu schnell gegossen. Lösung: dichter anpieksen, Sahne sanft erwärmen und in 2–3 Bahnen langsam verteilen.
  • Zu süß: Zucker im Teig um 3–4 EL reduzieren oder im Belag statt 1 Tasse nur ¾ Tasse verwenden – Backergebnis bleibt stabil.

Aufbewahrung, Einfrieren & Transport

  • Kalt stellen: Durch den Sahneguss den Kuchen abgedeckt im Kühlschrank lagern. Er bleibt 3 Tage herrlich saftig.
  • Einfrieren: In Stücken luftdicht verpacken (zwischen die Stücke Backpapier legen). Bis zu 3 Monate. Zum Servieren über Nacht im Kühlschrank auftauen.
  • Transport: Auf dem Blech lassen, mit Deckel oder stabiler Aluplatte abdecken. Vor Ort schneiden – so bleibt die Oberfläche schön.

Nährwert-Hinweis (grobe Richtwerte pro Stück bei 24 Stücken)

  • Energie: ca. 260–300 kcal
  • Kohlenhydrate: ca. 32 g
  • Fett: ca. 12–14 g
  • Eiweiß: ca. 4–5 g
    (Variiert je nach Zuckerreduktion, Sahneanteil und Stückgröße.)

Tipps für das perfekte Ergebnis

  • Abmessen wie ein Profi: Tassen locker füllen, nicht stopfen; mit dem Messerrücken plan abstreichen. So bleiben die Mengen stimmig.
  • Buttermilch-Substitut: Keine Buttermilch im Haus? 2 Tassen Milch mit 2 EL Zitronensaft/Essig verrühren, 10 Minuten stehen lassen – fertig ist die „sauer“ gewordene Milch.
  • Zucker fein abstimmen: Wer es dezenter mag, reduziert den Zucker im Teig um 2–4 EL. Die Kokoskruste liefert ohnehin Süße.
  • Kokos aromatisieren: ¼ TL Salzflocken über die Kokosschicht vor dem Backen streuen – hebt die Süße und gibt Tiefe (sparsam dosieren!).
  • Extraknusper: Einen Teil der Kokosraspeln trocken in der Pfanne hell anrösten und erst dann mit Zucker mischen. Sorgt für mehr Röstnoten.
  • Sahne richtig temperieren: Nur wärmen, nicht kochen. Kocht die Sahne, kann sie sich fetten; lauwarm zieht sie schlecht ein.
  • Höhere Form? Bei sehr hohem Backrahmen kann die Backzeit 5–7 Minuten länger sein. Verlasse dich immer auf die Stäbchenprobe.
  • Umluft vs. Ober-/Unterhitze: Umluft trocknet stärker – reduziere die Temperatur auf 160 °C und kontrolliere 5 Minuten früher.
  • Servieren wie vom Bäcker: Stücke erst komplett durchgekühlt schneiden – so wird die Kante sauber und die Kokosdecke bröselt weniger.
  • Sommerfrische: Mit Limettenabrieb und ein paar Passionsfruchtkernen (vorsichtig dosiert) getoppt wird’s zum echten Tropenhit.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Kuchen laktosefrei backen?
Ja. Nutze laktosefreie Buttermilch (oder DIY-Buttermilch aus laktosefreier Milch + Zitronensaft) und laktosefreie Sahne. Kokosmilch als Teilersatz funktioniert ebenfalls hervorragend.

...Fortsetzung nächste Seite ->
1 of 3