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Achtung Suchtgefahr! Zimt-Käsekuchen nach Omas altem Rezept

Zimt-Käsekuchen nach Omas altem Rezept 🧁🎩

Ein besonders cremiger, sinnlich-würziger Kuchen mit einem sanften Hauch Zimt – ein echtes Stück Kindheit und Gemütlichkeit. Dieser Cheesecake vereint Magerquark, Frischkäse und Vanillepudding mit einer warmen Zimtnote und besticht durch seinen buttrigen Keksboden. Er ist perfekt für jede Jahreszeit und jeden Anlass: ob als Sonntagsgenuss, Kaffeekränzchen oder festlicher Nachtisch – er begeistert garantiert.

Zutatenübersicht

Für den Boden

  • 200 g Butterkekse (klassisch)
  • Alternativ: 200 g Haferkekse oder Spekulatius – jede Kekssorte bringt einen eigenen Charakter
  • 100 g Butter, geschmolzen

Für die cremige Füllung

  • 750 g Magerquark (zimmertemperiert)
  • 250 g Frischkäse (z. B. Doppelrahmstufe, ebenfalls zimmerwarm)
  • 200 g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eier (Größe M), getrennt oder ganz – je nach persönlichem Geschmack
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (etwa 37 g)
  • 1 TL Zimt (je nach Zimtstärke gerne etwas mehr)
  • 1 TL frisch gepresster Zitronensaft – hebt die Aromen und bringt Frische

Optional für das Topping

  • Eine Mischung aus Zucker & Zimt zum Bestreuen
  • Oder: Puderzucker oder Zimtglasur nach dem Backen

Zubereitung in vier Phasen

1. Keksboden vorbereiten

  1. Kekse in einem Gefrierbeutel mit dem Nudelholz oder im Mixer fein zerkleinern (feine Krümel).
  2. Die geschmolzene Butter dazugeben und gründlich vermengen, bis eine gleichmäßige, feuchte Masse entsteht.
  3. Eine Springform (Ø 26 cm) oder alternativen Tortendeckel mit Backpapier auslegen.
  4. Krümel gleichmäßig auf dem Boden verteilen und mit einem Glas oder Löffelrücken gut andrücken – so entsteht eine kompakte Basis.
  5. Den Boden für etwa 15 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit er fester wird.

2. Käsekuchenfüllung anrühren

  1. Quark und Frischkäse in eine große Schüssel geben – beides sollte auf Zimmertemperatur sein für eine glatte Masse.
  2. Zucker und Vanillezucker hinzugeben und cremig schlagen.
  3. Eier einzeln unterrühren, bis die Mischung homogen wirkt.
  4. Puddingpulver, Zimt und Zitronensaft unterheben – am besten mit einem Schneebesen für gleichmäßige Verteilung.
  5. Nochmals kräftig mixen, damit keine Klümpchen entstehen und die Masse luftig wird.

3. Zusammensetzen und backen

  1. Die Füllung auf den gekühlten Keksboden gießen und glatt streichen.
  2. Den Backofen auf 160 °C Umluft (oder 180 °C Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  3. Die Springform mittig in den Ofen stellen.
  4. Backzeit: ca. 60 Minuten – bis die Füllung gestockt ist, aber in der Mitte noch leicht wackelt
  5. Wichtiger Trick: Nach Ablauf der Backzeit den Ofen ausschalten und die Tür ca. 10 Minuten geöffnet lassen. So verhindert man Risse durch zu schnellen Temperaturabfall.
  6. Danach die Form abgedeckt (mit einem sauberen Küchentuch) komplett im Ofen auskühlen lassen – das sorgt für glatte Oberfläche und cremige Konsistenz.

4. Topping und Servieren

  1. Nach dem Abkühlen (nach mindestens 2 Stunden, besser noch über Nacht) den Kuchen aus der Form lösen.
  2. Mit Zimt-Zucker-Mischung bestreuen oder mit Zimtglasur bzw. Puderzucker garnieren.
  3. In Wagenrad-Schnittweise schneiden – so bekommt jedes Stück einen schönen Rand.

Zutatenvariationen nach Lust & Laune

  • Keksboden-Alternativen:
    • Spekulatius für eine winterliche Note
    • Haferkekse für eine gesündere Vollkorn-Note
    • Vollkornbutterkekse mit Crunch
  • Füllungsvariation:
    • Mascarpone statt Frischkäse – ergibt eine extra cremige Textur
    • Eier trennen: mehr Eiweiß für Leichtigkeit, Eigelb für mehr Dichte
    • Zimt intensiver? 1 ½ TL oder sogar eine Prise Kardamom hinzugeben
    • Zitronenabrieb für frische Zitrusnote
  • Toppingideen:
    • Zimtglasur: Puderzucker mit Zimt und wenig Milch verrühren
    • Fruchtiger Twist: Warme Himbeersauce oder Sauerkirschen dazu servieren
    • Mit gehobelten Mandeln oder Haselnüssen bestreuen

Praktische Tipps aus Omas Backstube

  • Zimmertemperatur aller Zutaten: Genauso wichtig wie Backtemperatur – sorgt für eine geschmeidige Kuchenmasse ohne Klümpchen.
  • Ofentür-Tipp: Backöfen schwanken – die Ofentür leicht geöffnet halten verhindert Risse.
  • Langsam auskühlen: Der Kuchen sollte nach dem Backen langsam abkühlen, damit er keine Risse bekommt.
  • Feine Glasurlösung: Puderzucker und Zimt mit wenig Zitronensaft oder Wasser mischen – dickflüssige Glasur ergibt hübsches Muster.
  • Am Vorabend backen: Kuchen ruhen lassen – so entfalten sich Aromen und die Konsistenz wird perfekt.
  • Bruchfester Boden: Kühle Kekskrümel-Hülle ist stabiler – am besten mit kalter Butter fixieren.
  • Backform schützen: Die Form erst mit Backpapier auslegen, dann mit etwas Butter einfetten – der Kuchen löst sich leichter.

Serviervorschläge für jede Gelegenheit

  • Kaffeetafel: Mit Sahnehäubchen und Zimtstangen garnieren
  • Festlicher Abschluss: In Kombination mit frischen Beeren oder Fruchtsaucen
  • Für den kleinen Hunger: Einzelne Mini-Backformen verwenden
  • Kleider-Code Smart-Casual: Kuchenstücke stilecht auf schönen Tellern servieren
  • Für Kids: Nur mit Puderzucker bestreuen – einfacher Genuss

Fragen & Antworten (FAQs)

Welcher Boden eignet sich am besten?
Butterkekse sind klassisch und neutrale Basis. Spekulatius oder Haferkekse verleihen dem Kuchen saisonale oder vollwertige Note. Wichtig: Die Krümel sollten fein und trocken sein, damit der Boden gut hält.

Warum kalte Butter für den Boden?
Kaltes Fett sorgt dafür, dass der Boden beim Andrücken kompakt und knusprig wird. Mit warmer Butter kann die Masse zu feucht und bröselig sein.

Muss die Kuchenmasse Eier enthalten?
Eier sorgen für Bindung und Cremigkeit. Wer es ohne probieren möchte: Eiersatz wie 2 EL Sojamehl mit Wasser, aber das Ergebnis variiert. Alternativ: nur ganze Eier verwenden und Frischkäse-Anteil erhöhen.

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