Verdauungsfördernde Wirkung
Die Bitterstoffe regen die Bildung von Magensaft und Galle an. Das macht Schafgarbentee zum idealen Hausmittel bei Völlegefühl, Blähungen, Appetitlosigkeit und Reizdarmsymptomen. Auch bei Gastritis kann eine Tasse Schafgarbe wohltuend sein.
Unterstützung für das Immunsystem
Durch ihre antioxidativen Eigenschaften stärkt Schafgarbe das Immunsystem. Die regelmäßige Einnahme kann die Abwehrkräfte stärken und die Erholung bei Erkältungen und Infekten beschleunigen.
Krampflösend bei Menstruationsbeschwerden
Viele Frauen nutzen Schafgarbe traditionell bei Regelschmerzen. Die Pflanze wirkt krampflösend und kann Beschwerden sanft lindern – ohne Nebenwirkungen.
Anwendungen der Schafgarbe – So einfach geht’s
Schafgarbentee
Ein Klassiker in der Kräuterheilkunde. Besonders beliebt bei Verdauungsproblemen, Regelbeschwerden und zur allgemeinen Stärkung.
Zubereitung:
- 1 TL getrocknetes Kraut mit 250 ml kochendem Wasser übergießen
- 10 Minuten abgedeckt ziehen lassen
- Abseihen und warm trinken, 2–3 Tassen täglich
Tipp: Für eine immunstärkende Kur über zwei Wochen hinweg trinken.
Schafgarbentinktur
Ideal zur äußeren Anwendung oder als hochkonzentriertes Mittel für unterwegs.
Zubereitung:
- Frisch gepflückte, saubere Blüten in ein Schraubglas geben
- Mit 40-prozentigem Alkohol (z. B. Wodka) auffüllen
- 3–4 Wochen an einem dunklen Ort ziehen lassen, gelegentlich schütteln
- Abseihen und in dunkle Tropfflaschen füllen
Anwendung: Bei Krämpfen, Menstruationsschmerzen oder Stress 10–20 Tropfen in Wasser geben. Äußerlich zur Desinfektion und Heilung kleiner Wunden.
