1. Der Rührteig als Basis
- Butter oder Margarine mit Zucker schaumig schlagen.
- Eier nacheinander unterrühren, bis eine cremige Masse entsteht.
- Gemahlene Haselnüsse, Mehl, Backpulver und Zimt hinzugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten.
- Den Teig gleichmäßig in eine gefettete Springform (Ø 26 cm) geben und glattstreichen.
Dieser Boden ist durch die Haselnüsse besonders aromatisch und harmoniert perfekt mit den süß-säuerlichen Äpfeln.
2. Der fruchtige Apfelbelag
- Äpfel schälen, entkernen und grob reiben.
- Mit Zucker, Eiern, Zitronensaft und Vanillepuddingpulver vermengen.
- Die Masse gleichmäßig auf den Teigboden streichen.
Durch die Äpfel bleibt der Kuchen während des Backens wunderbar saftig. Das Vanillepuddingpulver sorgt dafür, dass die Füllung bindet und eine cremige Konsistenz erhält.
3. Backen
Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 45–50 Minuten backen. Danach vollständig auskühlen lassen.
4. Die Sahnehaube
- Schlagsahne steif schlagen.
- Gleichmäßig auf den abgekühlten Kuchen streichen.
- Mit Kakaopulver bestäuben.
Diese Haube verleiht dem Kuchen Leichtigkeit und macht ihn gleichzeitig noch cremiger.
Warum dieser Apfelkuchen süchtig macht
- Kombination von Nuss, Frucht und Creme: Der Teig ist durch die Haselnüsse aromatisch, die Apfelschicht fruchtig-saftig und die Sahnehaube leicht-cremig.
- Saftig bis zum letzten Bissen: Dank der Äpfel bleibt der Kuchen selbst nach zwei Tagen frisch und saftig.
- Einfach und schnell: Trotz drei Schichten ist der Kuchen unkompliziert und gelingt auch Anfängern.
- Vielseitig: Perfekt zum Kaffee, als Dessert oder sogar als Geburtstagskuchen.
Tipps für den perfekten Apfelkuchen
- Die richtige Apfelsorte wählen: Elstar, Boskoop oder Braeburn sind ideal, da sie eine ausgewogene Süße und Säure haben.
- Haselnüsse anrösten: Wer den Teig noch aromatischer möchte, kann die gemahlenen Haselnüsse vorab kurz in einer Pfanne ohne Fett anrösten.
- Extra Aroma: Ein Hauch Vanilleextrakt im Rührteig unterstreicht die feine Süße.
- Stabilität der Sahne: Wer möchte, kann Sahnesteif verwenden, damit die Sahnehaube auch bei warmen Temperaturen länger fest bleibt.
- Abwandlungen: Statt Haselnüssen eignen sich auch Mandeln. Wer es besonders festlich mag, kann zusätzlich ein paar gehackte Walnüsse über den Apfelbelag streuen.
Variationen des Rezepts
- Mit Zimt-Sahne: Einfach etwas Zimt unter die Sahne heben – ideal für den Herbst.
- Ohne Sahne: Wer es leichter mag, kann den Kuchen auch nur mit Puderzucker bestäuben.
- Karamell-Apfelkuchen: Etwas Karamellsauce über die Apfelschicht geben, bevor die Sahnehaube aufgetragen wird.
- Frucht-Mix: Statt nur Äpfeln lassen sich auch Birnen oder Pflaumen hinzufügen.
Lagerung und Haltbarkeit
- Der Kuchen sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden, damit die Sahne frisch bleibt.
- Er hält sich 2–3 Tage problemlos und schmeckt am zweiten Tag oft sogar noch besser, weil die Aromen durchgezogen sind.
- Einfrieren ist möglich, allerdings empfiehlt es sich, die Sahnehaube erst nach dem Auftauen frisch zuzubereiten.
Serviervorschläge
- Klassisch mit einer Tasse Kaffee oder Tee.
- Mit einer Kugel Vanilleeis als Dessert.
- Mit einem Schuss Karamellsauce für ein festliches Highlight.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Kuchen auch ohne Haselnüsse machen?
Ja, einfach durch Mandeln oder zusätzliches Mehl ersetzen. Der Geschmack verändert sich leicht, bleibt aber köstlich.
Welche Apfelsorten sind am besten geeignet?
Säuerliche Sorten wie Boskoop, Elstar oder Braeburn harmonieren perfekt mit der Süße des Teigs und der Sahne.
Kann ich den Kuchen auch glutenfrei backen?
Ja, das Mehl kann durch glutenfreie Mehlmischungen ersetzt werden. Achte darauf, dass das Backpulver ebenfalls glutenfrei ist.
