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Deutscher Sauerbraten – Der Klassiker der deutschen Küche mit Tradition und Geschmack

6. Nachhaltigkeit durch regionales Fleisch
Sauerbraten eignet sich hervorragend für regionale, nachhaltige Fleischsorten. Auch ältere Tiere, die intensiver schmecken, können wunderbar verwendet werden.

Zutaten

Für die Marinade (mind. 2–3 Tage im Voraus):

1,5 kg Rindfleisch (z. B. Rinderbug, Schulter, Oberschale)

500 ml Rotwein (kräftig, trocken)

250 ml Rotweinessig oder Weinessig

250 ml Wasser

2 Zwiebeln, in Ringe geschnitten

2 Möhren, in Scheiben geschnitten

½ Sellerieknolle, gewürfelt

2–3 Lorbeerblätter

8–10 schwarze Pfefferkörner

5 Nelken

3 Wacholderbeeren

1 TL Senfkörner

1 TL Zucker

1 TL Salz


Für die Zubereitung:

2 EL Butterschmalz oder Öl zum Anbraten

2 EL Tomatenmark

1–2 EL Mehl

1 EL Zucker (nach Geschmack)

1–2 EL Rosinen (optional)

1 EL Lebkuchenbrösel oder Printen (klassisch rheinisch)

1 TL Apfelmus oder Rübenkraut (optional)

Salz, Pfeffer nach Geschmack


Anleitung

1. Fleisch marinieren (mind. 48 Stunden)
Waschen Sie das Fleisch ab und tupfen Sie es trocken. Geben Sie es zusammen mit den in Ringe bzw. Scheiben geschnittenen Zwiebeln, Möhren und Sellerie in eine große Schüssel oder einen Bräter. Vermischen Sie Rotwein, Essig, Wasser, Zucker und Salz mit den Gewürzen. Gießen Sie die Flüssigkeit über das Fleisch, sodass es vollständig bedeckt ist. Abdecken und für mindestens zwei, besser drei Tage im Kühlschrank marinieren – dabei täglich wenden.

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