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Gulasch klassisch Wiener Art

Wichtige Hinweise und Tipps

  • Zeit ist der Schlüssel: Ein Wiener Gulasch darf nicht gehetzt werden. Je länger es sanft köchelt, desto intensiver wird das Aroma.
  • Nicht zu heiß schmoren: Zu starke Hitze macht das Fleisch zäh. Lieber bei niedriger Temperatur langsam garen.
  • Paprika richtig einsetzen: Kurz mitrösten, um die ätherischen Öle zu aktivieren – aber nicht verbrennen lassen!
  • Zwiebeln sind die Seele des Gulaschs: Sie sorgen für Bindung, Süße und Farbe.

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Wiener Gulasch lässt sich hervorragend vorbereiten. Im Kühlschrank hält es sich bis zu 3 Tage – und schmeckt dabei sogar besser, weil sich die Gewürze verbinden. Eingefroren ist es bis zu 3 Monate haltbar.
Zum Aufwärmen langsam auf kleiner Flamme erhitzen, damit das Fleisch saftig bleibt.

Variationen und Alternativen

  • Fleischalternativen: Schweineschulter oder gemischtes Hackfleisch funktionieren ebenfalls. Für eine vegetarische Version kannst du das Fleisch durch Linsen, Champignons oder Seitan ersetzen.
  • Flüssigkeitsbasis: Statt Rinderbrühe eignet sich Gemüsebrühe oder ein Schuss Rotwein für mehr Tiefe.
  • Würzvarianten: Etwas geräuchertes Paprikapulver oder Chili verleiht dem Gulasch eine rauchige Note.

Serviervorschläge

Traditionell wird Wiener Gulasch mit Semmelknödeln, Spätzle oder Bauernbrot serviert. Auch Kartoffeln oder Bandnudeln passen hervorragend dazu. Ein frischer grüner Salat sorgt für einen leichten Ausgleich zur kräftigen Sauce.

Geschichte des Wiener Gulaschs

Das Wiener Gulasch stammt ursprünglich aus Ungarn, wo Hirten im 18. Jahrhundert Fleisch in Kesseln über offenem Feuer schmorten. In Wien wurde das Rezept verfeinert – mit Zwiebeln, Paprika und Gewürzen – und fand bald seinen Platz in Gasthäusern und bei Festen. Heute ist es ein Symbol für Wiener Lebensart: herzhaft, gemütlich und einladend.

Profi-Tipps vom Küchenmeister

  • Verwende ungarisches Paprikapulver in Premiumqualität für das beste Aroma.
  • Langsames Schmoren ist das Geheimnis – lieber 2,5 Stunden als zu kurz.
  • Nachwürzen am Ende: Erst wenn das Fleisch weich ist, entfalten sich die Aromen vollständig.
  • Zwiebel-Fleisch-Verhältnis: In Wien gilt: doppelt so viele Zwiebeln wie Fleisch! Das sorgt für die typische cremige Sauce.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

→ Welches Fleisch ist ideal für Wiener Gulasch?
Am besten eignet sich Rinderschulter, Wade oder falsches Filet. Diese Stücke enthalten genügend Fett und Bindegewebe, das beim Schmoren zart wird.

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