Für Reste kannst du den Braten kalt aufschneiden und auf einem Brötchen mit Senf servieren – ein herzhafter Snack am nächsten Tag!
Aufbewahrung und Haltbarkeit
Lass den Sauerbraten vollständig abkühlen, bevor du ihn verpackst.
Im Kühlschrank hält er sich 3 bis 4 Tage.
Die Sauce dickt beim Abkühlen etwas ein – beim Erwärmen einfach mit etwas Brühe oder Wasser verdünnen.
Du kannst den Braten auch portioniert einfrieren – er bleibt bis zu 3 Monate haltbar. Beim Auftauen langsam im Kühlschrank auftauen lassen und anschließend vorsichtig erhitzen.
Zutatenersatz und Varianten
- Essig: Kein Rotweinessig im Haus? Verwende Apfelessig für eine mildere Note.
- Lebkuchen: Statt Printen kannst du auch Honigkuchen oder Ingwerplätzchen verwenden.
- Mehl: Für eine glutenfreie Variante Maisstärke oder Reismehl verwenden.
- Rindfleisch: Wenn du kein Rind magst, kannst du auch Pferdefleisch oder Wild marinieren – das ist in manchen Regionen traditionell.
Historischer Hintergrund
Sauerbraten zählt zu den ältesten Fleischgerichten Deutschlands. Schon im Mittelalter wurde Fleisch durch Essig haltbar gemacht, lange bevor es Kühlschränke gab.
Regionale Varianten gibt es viele – etwa den rheinischen Sauerbraten mit Rosinen, den fränkischen mit Rotwein oder den sächsischen mit Malzbier.
In meiner Familie kommt das Rezept aus dem Rheinland, wo meine Großmutter es stets zu Festtagen zubereitete.
