Für den Sirup
- 150 ml Wasser
- 60 g Zucker
- 120 ml Limoncello
- 45 ml Zitronensaft (ca. 1 ½ EL)
Für die Creme
- 450 g Mascarpone (gut gekühlt)
- 300 ml Schlagsahne (gut gekühlt)
- 60 g Zucker
- 45 ml Limoncello
- 45 ml Zitronensaft
- Abrieb einer Zitrone (optional, für mehr Frische)
Sonstiges
- ca. 30–36 Löffelbiskuits (Savoiardi)
- Nach Belieben: Puderzucker, Zitronenzesten oder kandierte Zitronenscheiben zur Dekoration
Schritt-für-Schritt-Zubereitung
1. Den Sirup vorbereiten
- Wasser und Zucker in einem kleinen Topf erhitzen.
- Solange rühren, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
- Den Topf vom Herd nehmen und den Limoncello sowie Zitronensaft einrühren.
- Den Sirup vollständig abkühlen lassen.
Dieser Sirup sorgt dafür, dass die Löffelbiskuits schön saftig werden, ohne matschig zu wirken.
2. Die Creme anrühren
- In einer großen Schüssel die Mascarpone mit Zucker, Limoncello und Zitronensaft glatt rühren.
- Die gut gekühlte Schlagsahne separat steif schlagen.
- Vorsichtig unter die Mascarpone-Mischung heben, bis eine glatte, luftige Creme entsteht.
- Nach Belieben etwas Zitronenabrieb untermischen, um den frischen Geschmack zu verstärken.
3. Schichten des Tiramisu
- Eine Auflaufform oder Dessertgläser vorbereiten.
- Die Löffelbiskuits kurz in den Sirup tauchen – sie sollten leicht getränkt, aber nicht durchweicht sein.
- Eine Schicht Biskuits in die Form legen.
- Mit einer großzügigen Portion Mascarpone-Creme bedecken.
- Abwechselnd Biskuits und Creme schichten, bis alle Zutaten aufgebraucht sind.
- Mit einer Schicht Creme abschließen.
4. Kühlen und dekorieren
- Das Dessert mindestens 4 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen, besser über Nacht.
- Vor dem Servieren nach Belieben mit Puderzucker bestäuben, Zitronenzesten darüberstreuen oder mit kandierten Zitronenscheiben garnieren.
Tipps für ein perfektes Limoncello-Tiramisu
- Kühlzeit verlängern: Je länger das Tiramisu im Kühlschrank ruht, desto besser verbinden sich die Aromen.
- Alkoholfrei möglich: Ersetzen Sie den Limoncello durch Zitronensaft oder Zitronensirup – ideal, wenn Kinder mitessen.
- Schön servieren: Für besondere Anlässe das Dessert in Gläsern anrichten. Das sieht elegant aus und erleichtert die Portionierung.
- Mehr Zitronenaroma: Wer es besonders frisch mag, kann zusätzlich Zitronenabrieb in die Creme geben.
- Leichter machen: Ein Teil der Mascarpone lässt sich durch Quark oder Joghurt ersetzen, ohne dass der Geschmack verloren geht.
Warum Limoncello so besonders ist
Limoncello stammt ursprünglich von der Amalfiküste und ist für seine intensive Zitronennote bekannt. Der Likör wird aus Zitronenschalen hergestellt, die in Alkohol eingelegt und anschließend mit Zuckersirup gemischt werden. In Kombination mit Mascarpone bringt Limoncello eine spritzige Frische in das Dessert, die es von klassischem Tiramisu unterscheidet.
Variationen des Rezepts
- Mit Beeren: Frische Himbeeren oder Erdbeeren zwischen die Schichten legen, um eine fruchtige Note hinzuzufügen.
- Mit Baiser: Knusprige Baiserstückchen in die Creme einarbeiten – für einen spannenden Textur-Kontrast.
- Gefroren servieren: Das Tiramisu für ein paar Stunden ins Gefrierfach geben und als halbgefrorenes Dessert genießen.
- Für Schokoladenfans: Eine dünne Schicht weiße Schokolade über die Creme raspeln – das harmoniert perfekt mit der Zitrusnote.
Häufig gestellte Fragen zum Limoncello-Tiramisu
Kann man Limoncello-Tiramisu ohne Alkohol zubereiten?
Ja, ersetzen Sie den Limoncello einfach durch Zitronensaft oder Zitronensirup. So bleibt der zitronige Geschmack erhalten, ohne Alkohol zu verwenden.
Wie lange ist Limoncello-Tiramisu haltbar?
Im Kühlschrank bleibt das Dessert 2–3 Tage frisch. Danach verlieren die Biskuits ihre Struktur, und die Creme kann wässrig werden.
Kann ich das Dessert einfrieren?
Ja, Limoncello-Tiramisu lässt sich einfrieren. Am besten in kleinen Portionen, die sich bei Bedarf schnell auftauen lassen. Vor dem Servieren kurz im Kühlschrank antauen lassen.
