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Ohh meinnn Ich habe noch nie so leckeren Reibekuchen gegessen

Wer einmal in einen frisch gebratenen Reibekuchen beißt, der außen kross ist und innen zart-saftig, der versteht, warum dieses traditionelle Kartoffelgericht so beliebt ist. Diese Reibekuchen – auch als Kartoffelpuffer bekannt – sind ein echter Seelenschmeichler. Einfach, ehrlich, herzhaft. Und das Beste: Sie gelingen immer, wenn du ein paar kleine Tricks beachtest. Ob als deftige Hauptspeise, als herzhafter Snack zwischendurch oder als Highlight auf dem Buffet – diese Reibekuchen passen einfach immer.

Zutaten für ca. 4 Portionen

Grundzutaten

  • 12 große Kartoffeln (vorwiegend festkochend oder mehligkochend)
  • 3 mittelgroße Zwiebeln
  • 8 Esslöffel Mehl (nach Bedarf anpassen)
  • 2 Eier (Größe M)
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Pflanzenöl zum Ausbacken (z. B. Sonnenblumenöl oder Rapsöl)

Zubereitung Schritt für Schritt

Kartoffeln vorbereiten

  1. Die Kartoffeln gründlich schälen und waschen.
  2. Mit einer Reibe (am besten einer groben Reibe) raspeln. Wer mag, kann die Hälfte der Kartoffeln fein raspeln für eine besonders saftige Konsistenz.
  3. Die geraspelten Kartoffeln in ein sauberes Küchentuch geben und gründlich ausdrücken – je trockener die Masse, desto knuspriger der Reibekuchen.

Zwiebeln reiben und vermengen

  1. Die Zwiebeln schälen und ebenfalls fein reiben oder hacken.
  2. Zu den ausgedrückten Kartoffeln geben und alles in einer großen Schüssel vermengen.

Masse zubereiten

  1. Eier aufschlagen und zur Kartoffel-Zwiebel-Mischung geben.
  2. Mehl löffelweise unterrühren – die Menge hängt davon ab, wie feucht die Kartoffeln sind. Die Masse sollte gut zusammenhalten, aber nicht zu fest oder trocken sein.
  3. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Wer mag, kann etwas Muskatnuss oder Majoran hinzufügen.

Reibekuchen braten

  1. In einer großen Pfanne reichlich Öl erhitzen – die Reibekuchen sollen schwimmend braten, damit sie rundum knusprig werden.
  2. Mit einem Löffel oder den Händen kleine Portionen der Masse ins heiße Öl geben und leicht flach drücken.
  3. Bei mittlerer Hitze goldbraun und knusprig ausbacken – pro Seite ca. 3–4 Minuten. Nicht zu schnell braten, sonst sind sie außen braun und innen noch roh.
  4. Auf Küchenpapier abtropfen lassen, damit überschüssiges Öl entfernt wird.

Servieren

Am besten schmecken Reibekuchen frisch und heiß direkt aus der Pfanne. Sie lassen sich aber auch gut im Ofen bei 100 °C warmhalten, bis alle fertig gebraten sind.

Serviervorschläge

  • Klassisch: Mit Apfelmus – die süße Frucht harmoniert perfekt mit dem salzigen, knusprigen Reibekuchen.
  • Deftig: Mit Kräuterquark oder Schmand und frischem Schnittlauch.
  • Rustikal: Mit geräuchertem Lachs und einem Klecks Crème fraîche.
  • Vegan: Eier durch 2 EL Haferflocken und etwas Sojamehl ersetzen – funktioniert erstaunlich gut.

Tipps für perfekte Reibekuchen

  • Kartoffeln gut ausdrücken: Zu viel Flüssigkeit macht die Masse matschig. Die Festigkeit entscheidet über Knusprigkeit.
  • Nicht zu heiß braten: Öl darf nicht rauchen! Besser bei mittlerer Temperatur langsam goldbraun braten.
  • Backofen nutzen: Für größere Mengen die fertig gebratenen Reibekuchen bei 100 °C im Ofen warmhalten – sie bleiben so knusprig.
  • Abwechslung schaffen: Etwas geriebene Möhre, Zucchini oder Pastinake in die Masse geben für mehr Vielfalt.
  • Reste verwerten: Die abgekühlten Reibekuchen lassen sich am nächsten Tag im Ofen oder Toaster knusprig aufbacken.

Varianten für kreative Genießer

  • Käse-Liebe: Ein wenig geriebener Emmentaler oder Bergkäse in die Masse rühren – das gibt extra Geschmack.
  • Kräuter-Upgrade: Frische Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch oder Thymian unterheben.
  • Würzige Note: Ein Hauch geräuchertes Paprikapulver oder Kreuzkümmel bringt Abwechslung ins Spiel.
  • Süße Reibekuchen: Etwas Zucker, Zimt und Rosinen unterheben – und dann mit Vanillesoße servieren.

Warum dieses Rezept so beliebt ist

Weil es einfach ist. Weil es ehrlich ist. Weil es funktioniert. Reibekuchen sind ein Klassiker aus Omas Küche – und dieses Rezept fängt genau diesen Geschmack ein: außen goldbraun, innen weich und voller Kartoffelaroma. Ohne komplizierte Zutaten oder spezielle Geräte. Nur du, deine Pfanne und eine große Portion Herz.

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