Portulak, auch bekannt unter dem botanischen Namen Portulaca oleracea, wird oft als Unkraut abgetan – zu Unrecht. Denn dieses kleine grüne Gewächs strotzt nur so vor gesunden Inhaltsstoffen, geschmacklicher Vielseitigkeit und kulinarischem Potenzial. In vielen Ländern wird Portulak seit Jahrhunderten sowohl als Heilkraut als auch als wertvolles Gemüse geschätzt.
Ob frisch im Salat, gedünstet als Beilage oder im grünen Smoothie – Portulak lässt sich auf vielfältige Weise in den Speiseplan integrieren. In diesem Artikel erfährst du alles über seine Erkennungsmerkmale, sein Nährwertprofil, gesundheitliche Vorteile und leckere Zubereitungsideen, inklusive eines vitalisierenden Rezepts für einen Portulak-Smoothie.
So erkennst du Portulak in der Natur
Portulak ist eine sukkulente Pflanze, die besonders in warmen Monaten üppig wächst. Man findet sie häufig in Gärten, auf Feldern oder sogar in Pflasterritzen.
Merkmale im Überblick:
- Stängel: rötlich gefärbt, glatt und leicht glänzend
- Blätter: dick, paddelförmig, fleischig und grün bis rotgrün
- Wuchsform: wächst bodennah und bildet teppichartige Matten
- Blüten: klein, gelb, mit fünf Blütenblättern – meist von Juni bis September sichtbar
- Samen: schwarz, winzig und in kleinen Kapseln eingeschlossen
Wer Portulak einmal gesehen hat, erkennt ihn immer wieder – seine Kombination aus dicken Blättern und rötlichem Stängel ist unverwechselbar.
