8. Eindicken
Zum Schluss die angerührte Speisestärke einrühren und ein paar Minuten köcheln lassen, bis die Sauce schön sämig wird.
9. Abschmecken und servieren
Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Heiß servieren – am besten mit frischem Kartoffelpüree oder knusprigem Bauernbrot.
Aufbewahrung und Vorbereitung
- Im Kühlschrank: Abgedeckt hält sich der Eintopf 3 Tage und schmeckt am zweiten Tag sogar intensiver.
- Zum Einfrieren: Komplett abkühlen lassen, portionsweise abpacken und einfrieren.
- Zum Aufwärmen: Langsam im Topf bei niedriger Hitze erwärmen – so bleibt Fleisch und Gemüse saftig.
Variationen
- Andere Fleischsorten: Auch mit Lamm, Wild oder Schweinefleisch gelingt das Gericht wunderbar.
- Gemüse: Wer keine Pilze mag, kann Sellerie, Lauch oder Pastinaken verwenden.
- Alkoholfrei: Den Rotwein durch Traubensaft mit einem Spritzer Essig ersetzen – der Geschmack bleibt aromatisch.
Serviervorschläge
Dieses Schmorgericht schmeckt großartig mit:
- Kartoffelpüree oder cremiger Polenta
- Frischem Bauernbrot
- Einem Spritzer Crème fraîche oder einem Klecks Kräuterbutter
- Fein gehackter Petersilie für Frische und Farbe
Für ein festliches Menü kannst du dazu einen grünen Salat und ein Glas des verwendeten Rotweins servieren.
Kultureller Hintergrund
Rinderschmorgerichte wie dieses haben in Deutschland eine lange Tradition. Früher wurden sie sonntags zubereitet, wenn die ganze Familie Zeit hatte. Der Duft, der durchs Haus zieht, weckt Erinnerungen an gemeinsame Mahlzeiten, Wärme und Zusammenhalt. Dieses Rezept bringt genau dieses Gefühl zurück – modern umgesetzt, aber mit klassischem Charakter.
Profi-Tipps
- Geduld ist der Schlüssel: Je länger du das Gericht schmoren lässt, desto zarter wird das Fleisch.
- Röstaromen sind Geschmack: Alles gut anbräunen, bevor du Flüssigkeit hinzufügst.
- Nicht zu klein schneiden: Größere Gemüsestücke behalten Form und Biss.
- Qualität zählt: Verwende guten Rotwein – das macht einen deutlichen Unterschied.
Häufig gestellte Fragen
→ Welcher Rotwein passt am besten?
Ein kräftiger, trockener Rotwein wie Merlot, Dornfelder oder Cabernet Sauvignon ist ideal.
→ Wie wird das Fleisch besonders zart?
Durch scharfes Anbraten und langsames Schmoren bei niedriger Temperatur über mehrere Stunden.
