Schritt 7: Schichten
Legen Sie die Wurst- und Fleischmischung auf die Kartoffeln und Zwiebeln im Slow Cooker. Anschließend das abgetropfte Sauerkraut gleichmäßig darüber verteilen und mit dem restlichen Thymian bestreuen.
Schritt 8: Schmoren lassen
Den Deckel aufsetzen und das Gericht 6–8 Stunden auf niedriger Stufe garen lassen. Danach ist das Fleisch butterzart, die Kartoffeln sind durch und das Sauerkraut wunderbar mild.
Serviervorschläge
Dieses Gericht schmeckt traditionell mit:
- Rustikalem Bauernbrot oder Baguette – perfekt, um die würzige Sauce aufzunehmen.
- Grünem Blattsalat mit Apfelessig-Dressing – für Frische und Säure als Kontrast.
- Ein Glas Pils oder Apfelwein – klassische Begleiter zu deftiger Küche.
Für Kinder oder Gäste, die es milder mögen, können Sie zusätzlich einen Klecks milden Senf oder etwas süßes Apfelmus servieren – eine Kombination, die hervorragend harmoniert.
Aufbewahrung und Haltbarkeit
Dieses Gericht ist ideal zum Vorbereiten.
- Im Kühlschrank: luftdicht verschlossen bis zu 4 Tage haltbar.
- Zum Einfrieren: in Portionen einfrieren, hält bis zu 3 Monate.
- Zum Aufwärmen: langsam auf dem Herd oder in der Mikrowelle erhitzen.
Tipp: Am zweiten Tag schmeckt es sogar noch besser, da die Aromen sich intensiv verbinden.
Varianten und Alternativen
Dieses Rezept lässt sich wunderbar anpassen:
- Fleisch: Statt Rippchen funktioniert auch Kassler oder Schweineschulter. Für eine leichtere Variante Hähnchenschenkel verwenden.
- Wurst: Wenn Sie keine Kielbasa bekommen, probieren Sie Mettwurst, Krakauer oder Rauchwurst.
- Kartoffeln: Ohne Schale oder durch Süßkartoffeln ersetzen – für eine leicht süßliche Note.
- Vegetarische Variante: Wurst und Fleisch durch Räuchertofu oder vegane Bratwurst ersetzen und Gemüsebrühe statt Hühnerbrühe verwenden.
Tradition und Hintergrund
Schweinefleisch mit Sauerkraut ist tief in der deutschen und osteuropäischen Küche verwurzelt.
In Bayern, Polen und Tschechien gilt es als klassisches Wintergericht – kräftig, nahrhaft und wärmend.
Das Sauerkraut liefert Vitamin C, während Schweinefleisch und Kartoffeln sättigen. Früher galt dieses Gericht als Bauernessen, heute ist es ein Symbol für gemütliche Hausmannskost und traditionelle Familienküche.
