Zutaten für die Espresso-Nuss-Torte
Damit das Backen gelingt, sollten alle Zutaten Zimmertemperatur haben. Das sorgt für eine bessere Verarbeitung und einen gleichmäßigen Teig.
Für den Boden
- 130 g Zucker
- 4 Eier
- 150 g gemahlene Haselnüsse
- 50 g Mehl
- ½ Päckchen Backpulver
Für die Füllung und Creme
- 5 EL Espresso (frisch zubereitet, stark)
- 1 Glas Sauerkirschen (abgetropft)
- 600 g Schlagsahne
- 3 Päckchen Vanillinzucker
- 3 Päckchen Sahnesteif
- 3 TL lösliches Espressopulver
Schritt-für-Schritt-Anleitung
1. Den Boden vorbereiten
- Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Eier mit Zucker schaumig schlagen, bis die Masse hell und cremig ist.
- Mehl mit Backpulver und den gemahlenen Haselnüssen mischen und vorsichtig unterheben.
- Den Teig in eine gefettete Springform (26 cm Durchmesser) geben.
- Etwa 25–30 Minuten backen, bis der Boden goldbraun und durchgebacken ist. Mit der Stäbchenprobe prüfen.
- Auskühlen lassen und waagerecht in zwei Böden schneiden.
2. Die Espresso-Sahne-Creme herstellen
- Den Espresso zubereiten und abkühlen lassen.
- Die Schlagsahne in einer großen Schüssel steif schlagen.
- Vanillinzucker, Espressopulver und Sahnesteif einrieseln lassen und weiter schlagen, bis eine feste Creme entsteht.
- Zum Schluss den Espresso vorsichtig unterheben, sodass eine gleichmäßig aromatisierte Creme entsteht.
3. Die Torte füllen und schichten
- Den unteren Boden auf eine Tortenplatte legen.
- Einen Teil der Creme darauf verteilen und mit abgetropften Kirschen belegen.
- Den zweiten Boden daraufsetzen und leicht andrücken.
- Die restliche Espresso-Sahne auf der Torte verteilen, sowohl oben als auch an den Seiten.
4. Dekorieren
- Die Torte nach Belieben mit Schokoladenraspeln, gehackten Nüssen oder einigen ganzen Kirschen garnieren.
- Bis zum Servieren kaltstellen, damit die Creme fest wird.
Serviervorschläge
- Klassisch: Mit einer Tasse schwarzem Kaffee servieren.
- Elegant: Mit einem Klecks Kirschsoße oder etwas geschlagener Sahne dekorieren.
- Festlich: Mit Schokoladenglasur überziehen und mit Kaffeebohnen dekorieren.
Tipps für die perfekte Espresso-Nuss-Torte
- Espresso-Intensität: Je stärker der Espresso, desto aromatischer wird die Creme. Wer es milder mag, nimmt einfach weniger.
- Nüsse variieren: Statt Haselnüssen können auch Mandeln oder Walnüsse verwendet werden. Das bringt Abwechslung.
- Kirschvariation: Frische Kirschen sind im Sommer eine tolle Alternative zum Glas. Im Winter passt auch tiefgekühlte Ware.
- Böden gleichmäßig schneiden: Ein Tortenschneider oder ein scharfes Messer helfen, saubere Schnitte zu machen.
- Vorbereitung: Die Torte lässt sich wunderbar einen Tag vorher zubereiten, da sie durchgezogen sogar noch besser schmeckt.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich die Torte alkoholfrei zubereiten?
Ja, dieses Rezept ist von Natur aus alkoholfrei. Wer möchte, kann die Kirschen aber in etwas Kirschwasser einlegen, um eine erwachsene Note zu bekommen.
Kann ich auch Instant-Kaffee statt Espresso nehmen?
Ja, löslicher Kaffee funktioniert ebenfalls. Der Geschmack ist etwas milder, aber die Creme gelingt genauso gut.
Wie lange ist die Espresso-Nuss-Torte haltbar?
Gut gekühlt im Kühlschrank hält sie 2–3 Tage. Am besten in einer Tortenhaube aufbewahren, damit sie nicht austrocknet.
Kann ich die Sahne durch eine leichtere Creme ersetzen?
Ja, wer Kalorien sparen möchte, kann einen Teil der Sahne durch Joghurt oder Mascarpone ersetzen. Das verändert allerdings Konsistenz und Geschmack leicht.
Kann man den Boden einfrieren?
Ja, der Boden lässt sich sehr gut einfrieren. Einfach in Frischhaltefolie wickeln und bei Bedarf auftauen. Die Creme sollte jedoch immer frisch zubereitet werden.
Fazit
Die Espresso-Nuss-Torte mit Kirschen ist ein Dessert, das beeindruckt. Sie verbindet kräftige Aromen, eine cremige Textur und fruchtige Frische zu einem harmonischen Ganzen. Egal ob für festliche Anlässe oder einfach als süße Verführung am Wochenende – sie ist ein echtes Highlight auf jeder Kaffeetafel.
