Unsere Großeltern führten oft ein einfaches, aber nährstoffreiches Leben – besonders was die Ernährung anging. Ihre alltäglichen Mahlzeiten basierten auf regionalen, saisonalen und oft selbst angebauten Lebensmitteln, die heute wieder vermehrt ins Bewusstsein rücken.
Wildkräuter als tägliche Gesundheitsbooster
Wildpflanzen wie Löwenzahn, Brennnesseln, Giersch, Petersilie oder Schnittlauch waren fester Bestandteil im Speiseplan. Sie wurden als Tees, in Salaten oder Suppen verwendet. Diese Pflanzen enthalten Bitterstoffe, Eisen, Vitamin C, Kalium und weitere Spurenelemente, die entzündungshemmend wirken und die Verdauung fördern.
Vollkorn statt Weißmehl
Haferflocken, Vollkornbrot und Naturreis standen häufig auf dem Tisch. Sie liefern:
- Ballaststoffe für eine gesunde Verdauung
- Langkettige Kohlenhydrate für gleichmäßige Energie
- Wichtige B-Vitamine und Eisen
Diese Lebensmittel stabilisieren den Blutzucker und stärken das Immunsystem.
Obst und Gemüse frisch aus dem Garten
Täglicher Verzehr von:
- Karotten
- Kartoffeln
- Kohl
- Äpfel, Birnen, Beeren
Saisonale Ernte bedeutete maximale Frische und Nährstoffdichte. Das führte zu einer natürlichen Vitaminversorgung ohne künstliche Zusätze.
