5) Textur anpassen
Je nach Vorliebe stampf grob oder pürier teilweise/komplett. Eine halb pürierte Konsistenz mit kleinen Fruchtstücken passt wunderbar zur Schokolade.
6) Würzen & Schokolade
Topf vom Herd nehmen. Zimt (und Vanille, falls verwendet) einrühren. Dann die gehackte Zartbitterschokolade unter Rühren in der heißen Fruchtmasse schmelzen lassen. Eine kleine Prise Salz hebt die Kakaonote hervor.
7) Finale Abstimmung
Jetzt ggf. Rum oder Zwetschgenwasser einrühren (nicht kochen, damit das Aroma bleibt). Noch einmal kosten: Braucht es mehr Zimt, Vanille oder Orange?
8) Abfüllen
Die Konfitüre so heiß wie möglich in vorbereitete Gläser füllen (bis knapp unter den Rand). Ränder sauber wischen, Deckel fest zuschrauben. Wer möchte, kann die Gläser 5 Minuten auf den Kopf stellen; sicherer ist jedoch, sie einfach aufrecht auskühlen zu lassen – so bleiben eventuelle Luftblasen oben und der Deckel verzieht sich weniger.
Geschmack & Textur verstehen
- Fruchtig-samtig: Zwetschgen liefern Körper und natürliche Pektine.
- Schokoladig-warm: Zartbitterschokolade bringt Tiefe, Zimt fügt Wärme hinzu.
- Frisch-balanciert: Orangensaft hellt die Frucht auf und rundet die Süße ab.
Mit Gelierzucker 2:1 wird die Konfitüre weniger süß und fruchtbetonter. Die Schokolade macht sie nicht „schokoladencremig“ wie ein Aufstrich, sondern verleiht eine elegante Kakaonote und leicht dichtere, glänzendere Textur.
