Eine gute Zwiebelsuppe ist weit mehr als nur ein wärmendes Gericht für kalte Tage. Sie ist ein Stück französischer Esskultur und trägt eine jahrhundertealte Geschichte in sich. Besonders in Paris war diese Suppe beliebt bei den Marktfrauen der „Halles de Paris“. Nach langen, kalten Nächten, in denen sie früh am Morgen ihre Stände vorbereiteten, stärkten sie sich mit einer kräftigen Suppe aus karamellisierten Zwiebeln, Brühe, Wein und geröstetem Brot mit Käse.
Dieses Rezept bringt genau diesen historischen Geschmack in die heimische Küche. Mit einfachen Zutaten wie Zwiebeln, Weißwein, Brühe und Käse entsteht eine Suppe, die herzhaft, aromatisch und sättigend ist. Perfekt als Vorspeise für ein französisches Menü oder als Hauptgericht mit einem knackigen Salat.
Zutaten für 4 Portionen
Basiszutaten
- 1 kg Gemüsezwiebeln
- 5 EL neutrales Öl
- 2 EL Mehl
- 2 TL Zucker
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Flüssigkeiten
- 315 ml trockener Weißwein
- 1 Liter kräftige Gemüsebrühe
Für die Einlage
- 50 g Butter
- 5 Scheiben Baguette oder Toastbrot
- 8 EL geriebener Gruyère
- 4 Messerspitzen edelsüßes Paprikapulver
Zubereitung Schritt für Schritt
Zwiebeln vorbereiten
Die Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden. Je dünner die Ringe sind, desto besser karamellisieren sie später in der Pfanne.
Zwiebeln langsam schmoren
Das Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebelringe darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Nun Zucker hinzufügen und die Zwiebeln unter gelegentlichem Rühren langsam bräunen lassen, bis sie goldbraun karamellisiert sind. Dieser Schritt ist entscheidend für den typischen, intensiven Geschmack.
